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Die neue Heizkostenverordnung 2009 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 25. August 2009 um 15:12 Uhr

Heizung

Durch die Zustimmung des Bundestags am 05.11.2008  zur neuen Heizkostenverordnung (HKVO) wird es für viele ernst. Die Veränderungen betreffen sowohl Vermieter und Mieter.

Die neue Heizkostenverordnung begann bereits ab dem 01.01.2009.
Das heißt, dass die Heizkostenabrechnung noch nach der alten Heizkostenverordnung berechnet wird, sofern der Zeitraum vor dem 01.01.2009 liegt.

 

Der neuen Verordnung nach muss der Verteilerschlüssel auf 30 Prozent Grundkosten bis 70 Prozent Verbrauchskosten umgestellt werden, wenn...

a) das Gebäude nicht die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1994 entspricht

b) das Gebäude mit einer Öl- oder Gasheizung versorgt wird (gilt nicht für Fernheizungen, da deren Leistungsverluste deutlicher höher als bei gebäudeinternen Heizungen sind).

c) die freiliegenden Leitungen der Wärmeverteilung überwiegend gedämmt sind (wobei Leitungen, die unter dem Putz liegen, als gedämmt gelten).

Bisher wurden die Heiz- und Warmwasserkosten in diesen Häusern meist zu 50 Prozent nach der Fläche und zu 50 Prozent nach dem Verbrauch verteilt.

 

Wenn Sie trotzdem nach einem anderen als den 70-zu-30-Maßstab abrechnen, riskieren sie eine Nachzahlung !

Ihre Mieter sollten Sie umgehend über die neue Verordnung (den 70-zu-30-Maßstab betreffend)  informieren.

 

Es muss selbst nach dem 70-zu-30-Maßstab abgerechnet werden, wenn Sie einen anderen Verteilungsschlüssel in Ihrem Mietvertrag stehen haben.

Die einzige Ausnahme gilt ausschließlich für Gebäude mit höchstens 2 Wohnungen, von denen sie selbst eine bewohnen und die andere vermietet haben: Es bleibt in diesem Fall bei dem Umlageschlüssel, den Sie mit ihrem Mieter im Vertrag vereinbart haben.

 

Eine ausführliche Broschüre mit genauen Berechnungsformeln und vielen weiteren Informationen von www.heizkosten-online.de bieten wir Ihnen auch zum Download an :
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